Beiträge von Delmar

    Eine Rechtsschutzversicherung gehört so ziemlich für jeden hierzulande ins Portfolio (meiner Meinung nach). Oft hast du damit schon eine vorab Rechtsauskunft per Telefon, wo du das ein oder andere ohne weitere Kosten klären lassen kannst. Spezifische Rechtsschutzversicherungen wie für den Straßenverkehr und Fahrzeuge erhältst du dagegen schon je nach Tarif im ADAC, für VERDI-Mitglieder dann Rechtsschutz für Arbeitsrecht, im Mieterbund kann es sogar bei Mietstreitigkeiten enthalten sein.

    MIt dem Tod hört das Leben auf, aber die Kosten gehen weiter. Auch für Verwandte und Erben, denn eine Beisetzung kostet Geld. Und zwar kann so eine Beerdigung zwischen 1.000,- Euro für eine anonyme Bestattung, bis zu mehreren 10.000,- Euro kosten.

    Ohne Grabgestaltung wird man bei 4.000,- Euro bis 5.000,- Euro kosten. Mit Grababnalge können hier schon mal 6.000,- Euro bis 7.000,- Euro zusammen kommen. Als einfache Metallurne bekommt man schon unter 100,- Euro. Darf es eine aufwendigere Holzurne sein, dann sollte man mehr als 300,- Euro in die Hand nehmen. Auch beim einem Sarg gilt, nach oben hin gibt es keine Grenzen ;)

    Damit die eigene Bestattung nicht zur Kostenfalle für die Verwanden wird, sollte man schon zu Lebzeiten das eigene Ableben z.B. mit entsprechenden Versicherung absichern, wo auch Beerdigung und Bestattung finanziell abgesichert sind. Bei den Kosten sollte man auch die Friedhospflege nicht außer Acht lassen, denn diese kann je nach Gemeinde unterschiedlich hoch ausfallen. Diese können für ein Urnengrab bei bis zu 2.579,- Euro in der Spitze liegen und für eine Sargbestattung bei 4.294,- Euro.

    "Unverhofft kommt oft." Nicht nur ein Sprichwort, sondern die alltägliche, bittere Realität. Schnell ist die Waschmaschine kaputt, das Auto hat unerwartet eine größere Reparatur oder ist komplett hinüber und muss durch ein neues ersetzt werden, an Haus oder Wohnung sind plötzlich größere Reparaturen aufgetreten, die Heizungs-, Wasser- oder Stromrechnung fallen höher als erwartet aus, mann muss schnell eine Reise zur kranken Mutter im Ausland antreten und muss unerwartet unbezahlten Urlaub nehmen, man wurde gefeuert und braucht kurzzeitig etwas Geld bis Geld vom Staat kommt und man eine neue Arbeit gefunden hat, das Medikament was man dringend brauch t wird nicht von der Krankenkasse gezahlt usw. Es gibt zahlreiche Situationen und Schicksalsschläge, wo man schell auf Geld angewiesen ist und hier ist es immer sinnvoll, ausreichend Rücklagen gebildet zu haben um nicht auf fremde Geldgeber, Kredite oder gar Abzocker angewiesen zu sein.

    Die gängige Regel lautet hierzu, dass man drei bis sechs Netto-Monatsgehälter zur Seite legen sollte. Wie groß nun genau dieser Geld-Puffer und Notgroschen ist, hängt u.a. von der eigenen Situation und Einstellung ab. Das Sicherheitsbedürfnis ist oft individuell, biografisch geprägt und auch von der momentanen Lebenssituation abhängig. Der eIne möchte oder kann nur das notwendigste als Rücklage bilden, der andere hingegen will hier ganz auf Nummer sicher gehen und möglichst mehrere Notfälle, finanziell leicht überbrücken können. Es hängt natürlich von den eigenen Einkommen, Vermögenswerten, Lebenssituation und Sicherheitsbedürfnis ab. Ein gut verdienendes Paar mit abgezahlter Eigentumswohnung wird andere Rücklagen bilden können als eine Familie mit nur einem verdienendem Partner, mehreren Kindern und Haus was über mehrere Jahre abgezahlt werden muss oder der Single in Ausbildung.

    Doch so oder so, sollte man zeitig Anfangen den persönlichen Notgroschen gut anzulegen und zwar so, dass er möglichst gut verzinst wird und man jederzeit auch an diesen dran kommt. Rücklagen auf die man nur stark Zeitverzögert Zugriff hat, sind als Notgroschen nicht optimal. Es lohnt sich heutzutage gerade bei Online-Girokonten umzusehen, die das Guthaben verzinsen. Hier könnte man die Hälfte der Rücklagen halten und die andere Hälfte auf ein besser verzinstes Tagesgeldkonto, was auch jederzeit kündbar ist. Aber auch hier gibt es viel Spielraum wie man dies für sich lösen kann. Man sollte jedoch auf die ausreichend und schnelle Verfügbarkeit des Geldes achten.

    Wie habt ihr euren Notgroschen angelegt und wie groß habt ihr eure Geldreserven gewählt?

    Der Spiegel hat sich dieses Thema angenommen und sich ein paar Frugalisten genauer angeschaut.

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    Die TeamBank hat eine Umfrage gestartet und nach deren Ergebnisse hat jeder Deutsche keine 2.000,- Euro als Rücklage gespart. Jeder fünfte Deutsche hat sogar weniger als 500,-Euro als Rücklage und sechs Prozent der Deutschen haben überhaupt keine Rücklagen. Wenn dann die Waschmaschine kaputt geht o.ä., ist keine Rücklage gebildet worden um schnell an Geld zu kommen und die Finanzierung erfolgt durch Rechnungskauf oder Kreditfinanzierung. Also der Kauf auf Rechnung als Ratenkäufe, Dispokredite und Darlehen. Oder es erfolgt die Verschuldung innerhalb der Familie durch Familien- und Freundesdarlehen.

    Der früher im Volksmund so beliebte Notgroschen, ist in der heutigen Konsumgesellschaft keine Tugend mehr. Dabei sind und waren Rücklagen schon immer sinnvoll.

    Dies sind die Daten des Liquiditätsparometers der Team Bank.

    • Mehr als 5.000,- Euro: 22%
    • 3.000,- Euro bis 4.000,- Euro: 4%
    • 2.000,- Euro bis 3.000,- Euro: 7%
    • 1.000,- Euro bis 2.000,- Euro: 10%
    • 500,- Euro bis unter 1.000,- Euro: 15%
    • unter 500,- Euro: 19%
    • Kein Geld zur Verfügung: 9%

    Die Dyson Staubsauger punkten mit sehr guter Saugkraft und sind daher auch für Teppiche geeignet. Die Partikelerkennung ist da nur ein Gimmik für jene die beim Staubsaugen ein Erfolgserlebnis oder das Monitoring brauchen. Der Miele Triflex HX2 dürfte aber auch locker mithalten. Wenn man aber keinen Akkustaubsauger braucht, fährt man günstiger mit einem normalen, kabelgebundenen Staubsauger zum hinterherziehen.

    Was die neuen Staubsauger eher erkennen ist, ob man gerade auf einem Hartboden oder auf einem Teppisch saugt. Hier können so einige dann die Sauglaustung oder sogar die Umdrehung der Walze steigern bzw. drosseln. Für die Akkustaubsauger auch ein notwendiges Feature um längere Aukkulaufzeiten zu erreichen.

    Theoretisch kann ein ETF zwar auf Null fallen, aber das ist in der Praxis recht unwahrscheinlich, das die meisten ETFs mehrere Werte beinhaltet und das alle auf Null gehen ist mir noch nicht zu Ohren gekommen. Das sieht aber bei gehebelten ETFs anders aus, da hier i.d.R. Derivate gehandelt werden und der Hebel immer stärker nach unten als nach oben zieht. Gerade wenn die Kurskorrektur nach unten größer ausfällt, kann der ETF schnell auf Null fallen.

    Zu deinem 40,- Euro Beispiel kann ich nichts sagen, dass hängt von persönlichen Motiven wie auch dem jeweiligen ETF ab.

    Was zeigen und lehren reiche Eltern ihren Kindern? Es gibt Dinge, die bekommen Kinder aus wohlhabenden und reichen Elternhäusern vermittelt und gelehrt, welches Kinder deren Eltern sich kein Vermögen aufgebaut und erarbeitet haben, bzw. ärmer sind, nicht von ihren Eltern gelehrt bekommen.

    Hier sind 15 Dinge, Lehren und Weisheiten, die reichen Eltern ihren Kindern beibringen.

    1. Verstehen, wie Geld funktioniert
    2. Der Unterschied zwischen einem Vermögenswert und einer Verbindlichkeit.
    3. Sie haben keinen Anspruch auf irgendetwas.
    4. Wie man kontaktfreudig ist und mit anderen Menschen in Verbindung tritt.
    5. Wie man das Einkommen steigert, anstatt die Ausgaben zu senken.
    6. Wie sie tägliche Gewohnheiten schaffen, die ihnen unglaubliche Vorteile verschaffen.
    7. Geld ist ein Werkzeug, und es ist eine gute Sache.
    8. Erwarten Sie keine sofortigen Ergebnisse und vermeiden Sie magisches Denken.
    9. Wissen ist auf lange Sicht wertvoller als Geld.
    10. Arbeiten Sie nicht für Geld. Lass das Geld für dich arbeiten.
    11. Probleme zu lösen ist der schnellste Weg, reich zu werden.
    12. Keine Zeit mit Dingen verschwenden, die nichts mit der realen Welt zu tun haben.
    13. Wie man gute Schulden anstelle von schlechten Schulden nutzt.
    14. 80% der Ergebnisse kommen von 20% des Aufwands.
    15. Geld zu haben, macht dich nicht zu einem besseren Menschen.

    Die Tagesschau hat sich nun in einem ausführlichem Podcast den ETFs gewidmet. Die einzlnen Podcast gliedern sich in 6 Folgen auf.

    Folge 1: Warum eigentlich ETFs? (14. August)
    Folge 2: Welche ETFs gibt es? (21. August)
    Folge 3: Maschinenraum ETF (28. August)
    Folge 4: Risiken und Kritik an ETFs (4. September)
    Folge 5: Wie finde ich das richtige Depot (11. September)
    Folge 6: Wie baue ich mein ETF-Portfolio auf? (18. September)

    Gerade für Anfänger ist dies eine gute Anlaufstelle und der Name Tagesschau steht schon für ein gutes Stück Reputation. Wer mehr dazu informiert werden möchte findet die Folgen hier: https://www.ardaudiothek.de/sendung/gold-u…t-etf/13625063/

    Wenn man bedenkt, dass es gerade mal fünf bis sieben Unternehmen sind, welche für die derzeitige Rallye in den Indizes wie dem S&P 500 oder dem Nasdaq 100 verantwortlich sind, warum sollte man weiteren Ballast im Portfolio noch mitschleppen? Die Rede ist hier von den Glorreichen Sieben / the magnificent seven. Dies wären dann Apple, Microsoft, Amazon, NVIDIA, Alphabet, Meta und Tesla.

    Wo findet man ein Bundle, welches einem genau diese sieben Unternehmen anbietet ohne das man sich einzeln die Aktien kaufen muss? Einen ETP (Exchange Traded Product) gibt es dazu, welche zudem mit einem fünffachen Hebel daher kommt. Damit ist eine große Performance bei den magnificent seven möglich, aber auch verbunden mit einem maximalen Risiko. Die Rede ist vom "Leverage Shares 5x Long Magnificent 7 ETP Securities", ISIN: XS2779861249 oder WKN: A4AFMH.

    Den Leverage Shares 5x Long Magnificent 7 ETP Securities gibt es erst seit März 2024 und hat in dieser Zeit eine 124,64 prozentige Steigerung erfahren.

    Bei der TER sollte man aufpassen, denn es gibt Seiten im Netz welche diese mit 0,01% angeben, jedoch wird dieser ETP bei Scalable Capital mit einem TER von 0,68% p.a. angeboten. Fondsdomizil ist Irland und die Fondsgröße 9,58 Millionen Euro. Große Renditen möglich, aber auch großes Risiko!

    Wer ist im Leverage Shares 5x Long Magnificent 7 ETP Securities investiert und mag seine Erfahrung dazu erzählen?

    ETFs die den Communication Sector abbilden, gehören mit zu den Top-Performern. Vor allem trifft man hier auf Werte, die man u.a. im ebenfalls gut laufenden ETF der Information Technology vermuten würde, welche aber laut Definition, dort eben nicht vertreten sind. Schaue man sich hie z.B. den iShares S&P 500 Comunication Sector UCITS ETF USD an, dann sind dies die Top-Positionen:

    • Meta Platforms 18,41%
    • Alphabet, Inc. A 18,03%
    • Alphabet, Inc. C 15,22%
    • Netflix 11,31%
    • Walt Disney 7,52%
    • Verizon Communications 6,84%
    • Comcast Corp. 6,21%
    • AT&T 5,08%
    • T-Mobile US 3,60%
    • Electronic Arts

    Garant für die gute Performance ist neben Meta vor allem auch Alphabe, welches hier durch die Aufteilung in A- und C-Aktien, einen überdurchschnittlichen Anteil an Alphabet ermöglicht. Klumpenrisiko ja, aber die Leistung dieses ETFs kommt halt genau daher und wer Alphabet ordentlich in einem ETF vertreten sehen will, der findet nur noch den NASDAQ 100 oder den S&P 500 und dort in einem wesentlich geringerem Anteil. Wer also in Alphabet investiert sein möchte, ohne Aktien zu kaufen, der ist mit diesem ETF zur Zeit sehr gut bedient. Zumal er mit einer TER von 0,15% p.a. auch recht günstig ist.

    Im letzten Jahr hat dieser ETF 44,07% Gewinn gemacht. Seit der Auflage im September 2018 sind es 118,97%. Schaut man sich den kurzfristigen Chart an, dann ist er durchaus gut gelaufen. Betrachtet man ihn auf 3 Jahre und länger, dann steht er gegenüber dem NASDAQ 100 und dem S&P 500 nicht mehr so gut dar. Daher ist hier die immer währende Frage, wie wird dieser ETF in der Zukunft laufen?

    Tatsächlich laufen derzeitig auch die Information Technology und Semiconductor ETFs besser. Zumindest bis zum jetzigen Tage ;)

    Vor allem Dank Künstlicher Intelligenz (KI) und anderer moderner Technologien, sind in letzter Zeit ein paar wenige Aktien und damit verbunden, bestimmte Themen ETFs, extrem gut gelaufen. Besonders herauszuheben sind stellvertretend der iShares S&P 500 Information Technology Sector UCITS ETF und der VanEck Semiconductor UCITS ETF.

    Beide Themen ETFs sind stark Technologie lastig, aber dann doch etwas differenzierter. Der iShares S&P 500 Information Technology Sector UCITS ETF bildet den S&P 500 Capped 35/20 Information Technology Index nach. Dadurch das er stark den US-Informationstechnologie-Sektor nachbildet, hat er einen hohen US-Anteil mit 97,27%. Ebenso in der Thematik liegt er mit 99,83% im Technologiesektor.

    Seine zehn größten Positionen sind:

    1. Microsoft Corp. 23,44%
    2. Apple 19,78%
    3. NVIDIA Corp. 17,37%
    4. Broadcom Inc. 4,66%
    5. Salesforce, Inc. 2,12%
    6. AMD 2,08%
    7. Adobe 1,70%
    8. Cisco Systems, Inc. 1,55%
    9. Accenture Plc 1,54%
    10. QUALCOMM, Inc. 1,51%

    Was ihm besonders attraktiv macht ist neben seiner guten Performance, seine relativ geringe TER von nur 0,15% p.a..

    De VanEck Semiconductor UCITS ETF dagegen, bildet den MVIS US Listed Semiconductor 10% Capped ESG Index nach. Da er Unternehmen aus aller Welt nachbildet, die in den USA börsennotiert und in der Halbleiterindustrie tätig sind, ist er nicht ganz so stark US-lastig. Hier liegt der US-Anteil bei geringeren 77,04%, mit einem ebenso geringerem Technologieanteil von 79,00%.

    Seine zehn größten Positionen sind:

    • NVIDIA Corp. 10,56%
    • Taiwan Semiconductor Manufacturing Co., Ltd. 10,51%
    • Broadcom Inc. 10,44%
    • ASML Holding NV 9,42%
    • AMD 8,15%
    • QUALCOMM, Inc. 6,28%
    • Texas Instruments 5,37%
    • Applied Materials, Inc. 5,12%
    • Intel Corp. 4,42%
    • Lam Research 4,02%

    Mit seinem TER von 0,35% p.a. liegt er zwar höher, hat aber auch in den letzten Jahren mehr Rendite gebracht. Lagen beide ETFs in den vergangenen Jahren noch nahezu gleich auf, schnitt in den letzten knapp 6 Monaten der VanEck Semiconductor UCITS ETF, fast 20% besser ab, als der iShares S&P 500 Information Technology Sector UCITS ETF. Nimmt man sogar den gesamten Zeitraum, seit Januar 2021, sind es 30%.

    Es bleibt spannend zu sehen, wie sich die beiden ETFs entwickeln und wer hier am Ende besser abschneiden wird. In jedem Fall ist es schwer hier zu sagen, welcher ETF nun der bessere ist, zumal sich das auch je nach weltpolitischer Lage, schnell ändern kann.

    Welchen Wert würdest Du hier bevorzugen?

    Wer sich in die Welt der ETFs hineinbegibt wird es mit zahlreichen Abkürzungen zu tun haben. Damit man nicht den Überblick verliert, hier eine Sammlung und quasi Lexikon der ETF-Abkürzungen:

    ACC oder C: accumulating / thesaurierend
    AUM: Assets Under Management
    DAX: Wertentwicklung der 40 größten deutschen Aktiengesellschaften
    DIST, DIS oder D: distributing / ausschüttend
    DR: Direct Replication / passiver Fonds
    Capped: Obergrenze der Unternehmen, Länder oder Branchen im Index
    CHF: Währung in Schweizer Franken
    CNY: Währung in Chinesischer Renminbi
    ESG: Environmental, Social & Governance / nachhaltige Unternehmen bzw. nachhaltiger Firmenpolitik
    ETF: Exchange Traded Fund / börsengehandelten Fonds, bildet die Wertentwicklung eines Aktienindex nach
    ETP: Exchange Traded Products
    ETC: bildet die Wertentwicklung des Rohstoffmarktes nach
    ETN: Wertpapiere in Form einer Schuldverschreibung
    EUR oder €: Währung in Euro
    Euro STOXX 50: 50 umsatzstärksten, börsennotierten Unternehmen des Euro-Währungsgebiets
    ex.: excludere / aussgeschlossene Regionen, Länder oder Branchen
    GBP: Währung in Britische Pfund
    GR: Gross Return / Bruttorendite
    IMI: Investable Market Index / breite Darstellung eines bestimmten Marktes oder einer bestimmten Region
    ISIN: International Securities Identification Number / internationale Wertpapierkennnummer
    JPY: Währung in Japanischer YEN
    Leveraged: Hebel mit Faktor größer 1 oder kleiner -1
    MSCI: Morgan Stanley Capital International / amerikanischer Finanzdienstleister, der Indizes veröffentlicht
    NAV: Net Asset Value
    NR: Net Return / Nettodividenden nach Abzug der Quellensteuer
    OEIC: Open-Ended Investment Company / britische Richtlinie für Anlage in Wertpapieren (siehe: UCITS)
    OGAW: Organismen für gemeinsame Anlagen in Wertpapieren (siehe: UCITS)
    PR: Price Return / Indexberechnung ohne Berechnung der Zinsen und Dividenden
    REIT: Real Estate Investment Trust
    SICAV: französische Richtlinie für Anlage in Wertpapieren (siehe: UCITS)
    SRI: Socially Responsible Investment / nachhaltige Geldanlage
    TER: Total Expense Ratio/ jährlichen Kosten eines ETFs
    TR: Total Return / Gesamtrendite
    UCITS: Undertakings for Collective Investments in Transferable Securities / Richtlinie der Europäischen Union für Investmentfonds
    USD oder $: Währung in US-Dollar
    WKN: Wertpapierkennnummer

    N26 hat nun verkündet, dass sie eine Depotfunktion für Aktien und ETFs anbieten wollen. Dies soll sowohl in europäischen und US-amerikanischen Aktien und ETFs möglich sein und dann schon ab 1 €. Pro Transaktion werden dabei 90 Cent fällig.

    Wer jetzt schon ein Konto bei der N26 hat, wird möglicherweise protestieren, denn noch ist diese Funktion nicht bei allen N26-Kunden verfügbar. Dies wird erst nur Schrittweise erfolgen. Zuerst in Österreich und dann auch in Deutschland.

    Wem die Kosten von 90 Cent zu hoch erscheinen, dem sei gesagt, dass auch kostenfreie Sparpläne Einzug in das N26 Depot halten sollen.

    N26 bietet seinen Kunden jedoch jetzt schon die Anlage in Kryprowährungen an.

    Wer hat schon Erfahrungen mit dem Depot von der N26 und wo seht ihr Vorteile bzw. Nachteile zu Scalable Capital oder Trade Republic?

    Seit der Zulassung des so genannten Bitcoin ETFs in den USA, steigt der Preis des Bitcoins und könnte bald das Allzeithoch vom 29.10.2021 übertrumpfen. Gut wer vor der Zulassung des Bitcoin ETFs in den USA in Bitcoin investiert hat oder evtl. doch nicht? Bekanntich kann der Kurs immer noch nach unten gehen, aber zur Zeit schaut es nicht gerade danach aus, denn ETF-Anleger denken langfristiger und das heißt auch ein kontinuierlicher Anstieg des Bitcoin Kurses und damit auch des Bitcoin ETFs.

    Auf der anderen Seite fragen sich nun Anleger anderer Cryptowährungen, inwieweit diese vom Bitcoin-Hoch profitieren, wie u.a. Ethernum, Solana, Chainlink usw. Wie seht ihr das?

    Kaum ein ETF wird derzeitig so sehnsüchtig erwartet und darum spekuliert wie der BlackRock Spot-Bitcoin-ETF. Immer wieder ließt man von Verhandlungen des größten Vermögensverwalter BlackRock und der US-Börsenaufsichtsbehörde SEC und jedes mal nähert man sich ein weiteres Stück der Zulassung. Dies alles beflügelte auch in letztem Jahr die Kryptowährung Bitcoin in der Hoffnung auf die Zulassung des Spot-Bitcoin-ETF in den USA.

    Mit einer USA-Einführung des BlackRock Spot-Bitcoin-ETF rechnen Analysten am Anfang mit einem Wertzuwachs der Bitcoinwährung um über 70 Prozent. Interessant dürfte hier sein, wie lange der Run darauf anhält und wann die ersten Investoren ihre Anteile verkaufen, bevor die Korrektur des Bitcoin-Kurses beginnt. Den Kursen nach, scheinen sogar jetzt schon die Ersten einen Abverkauf zu starten.

    Sicher ist, wer jetzt strategisch und im richtigen Moment handelt, kann gute Gewinne einfahren oder Verluste. Andere schauen da lieber zu und investieren lieber in "sichere" ETFs wie dem MSCI-World.

    Hier muss ich kurz noch einen weiteren Dividenden ETF einschieben, der Fidelity US Quality Income ETF. Dieser ist u.a. auch durch seinen relativ niedrigen TER von 0,25% für einen Dividenden ETF, interessant. Er ist auch USA lastiger, dessen Dividendenausschüttung liegt bei knapp 2,2% jedoch mit einer Gesamtrendide von über 77% und damit sich eine mögliche Alternative für den SPDR S&P Euro Dividend Aristocrats UCITS ETF.

    Ein weiterer Dividenden ETF mit guter Performance ist der Vanguard FTSE All-World High Dividend Yield UCITS ETF. Etwas USA-Lastiger, dafür aber mit durchaus guter Dividendenausschüttungen um mit knapp unter 0.3% einer noch ordentlichen TER.

    Hier findet sich eine Auswahl an guten Dividenden ETFs. Dabei wurde Wert auf eine gute Rendite in Form von Ausschüttung bzw. Dividenden, als auch auf eine vernünftige Kursentwicklung des jeweiligen Dividenden ETFs.

    An erster Stelle stellen wir euch einen Klassiker vor, den SPDR S&P Global Dividend Aristocrats UCITS ETF. Dies gibt es auch in der Variante für die USA und Europa. TER, Fondsgröße, enthaltene Werte, Ausschüttungen und Dividenden variieren hierbei, so das man sich genau überlegen sollte in welchen dieser drei Dividenden ETFS man investieren möchte. Die Performance ist je nach betrachtetem Zeitraum unterschiedlich. So hat gerade im letztem Jahr der SPDR S&P Euro Dividend Aristocrats UCITS ETF die anderen zwei übertrumpft, wogegen auf lange Sicht der SPDR S&P US Dividend Aristocrats UCITS ETF die bessere Performance hatte. Wer Wert auf hohe Ausschüttungen legt sollte dagegen diesen USA-ETF meiden, denn die beiden anderen bieten höhere Dividenden.

    Der VanEck Morningstar Developed Markets Dividend Leaders UCITS ETF, ist ein angenehm breit diversifizierter ETF mit einem einem USA-Anteil von nur 21,75%.

    Einen ETF den man so nicht gerade als Dividenden-ETF auf den Schirm hat, ist der iShares Core S&P 500 UCITS ETF in der ausschüttenden Variante. Wer keine Angst vor einem reinen USA-ETF hat und niedrigen Dividendenausschüttungen bekommt hier einen wahren Klassiker und sehr guten Performer. Zudem ist er mit einem TER von nur 0,07% extrem günstig im Unterhalt. Die derzeitige Ausschüttungsrendite ist mit 1,26% zwar sehr niedrig, dafür ist die Gesamtrendite in den meisten Zeiträumen, höher als bei den hier zuvor genanten. Nicht ohne Grund nennt Warren Buffett den S&P 500 als den Besten ETF.

    Was ist für euch der Beste Dividenden ETF?